So genannte Ransomware ist momentan in aller Munde. Erpressertrojaner, wie Jaff, WannaCry und Petya machen Computer-Nutzer vermehrt das Leben schwer. Im Jahr 2014 hat die Cyberkriminalität den Drogenhandel sogar erstmalig in Sachen Lukrativität überholt. Es wird also gerade für Unternehmen immer wichtiger, sich ausreichen vor den Bedrohungen zu schützen.

Gerade das so genannte „Spear Phishing“ steht bei Internetganoven momentan hoch im Kurs. Hierbei werden bereits vor dem eigentlichen Angriff persönliche Daten über das Opfer beschafft. Dies gelingt mithilfe sozialer Netzwerke recht problemlos. Dann erfolgt ein gezielter Angriff, der meist nur auf ein Opfer oder einen gezielten Personenkreis abzielt. Das Opfer erhält eine Mail, in der sich der Absender als Chef oder Financer ausgibt. Das heimtükische daran: die Mail enthält all die Daten, die der Angrifer im Voraus gesammelt hat. Somit wird es extrem problematisch für das Opfer, zu erkennen, ob die E-Mail echt ist oder nicht.

Wer sich für das Thema interessiert und wissen möchte, wie er sich und sein Unternehmen am besten vor Spear Phishing schützen kann, dem empfehle ich einen Artikel von Hornetsecurity zum Schutz vor Spear Phishing. Dort ist das Szenario eines Spear Phishing Angriffs schon ziemlich genau beschrieben. Ihr seid somit auf jeden Fall auf der sicheren Seite und bestens informiert, wenn ihr euch diesen Artikel zu Gemüte führt.…

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Der Jubel gehört zur Fußball-EM, wie der Eifelturm zu Frankreich. Manchmal passiert es allerdings, dass die Nachbarn einen Stock tiefer schon früher jubeln als man selbst. Während Müller den Ball vielleicht gerade einmal zugeflankt bekommt, hört man aus der Nachbarwohnung schon lautstarken Torjubel – doch wie kann das sein?

Dazu muss man einen Blick auf die Technik werfen, die hinter dem Ganzen steckt. Bei der ARD laufen beispielsweise alle Signale der dazugehörigen Sender über die Zentrale Sendeabwicklung (ZSAW) in Frankfurt. Bei ihr handelt es sich um den so genannten „zeitlichen Nullpunkt“, ab hier ist also „Realtime“ angesagt, was das Fernsehprogramm angeht.

Von hier aus schlägt unser Signal verschiedene Übertragungswege ein. Ob Satellit, Kabel, DVB-T und neuerdings auch IPTV – also Internetfernsehen -, alles geht von hier aus. – Und wer jubelt nun zuerst? Hier hat das gute alte Satellitenfernsehen die Nase vorn, dem auch insgesamt 48% der Bundesbürger vertrauen. Mit 2,8 Sekunden ist es dem HD-Sat-Signal, welches 3,6 Sekunden braucht sogar noch etwas voraus. Das liegt aber daran, dass das hochauflösende Signal erst aufwendig über einen Encoder aufbereitet werden muss und mehr Aufwand bedeutet auch eine längere Übertragungsdauer. Das Kabelfernsehen währenddessen schneidet mit 3,07 Sekunden ebenfalls etwas schlechter ab als Sat-TV. Allerdings wird zukünftig nur das digitale Kabel-Signal erhalten bleiben. Das analoge Kabel-Fernsehen soll in den ersten Bundesländern im nächsten Jahr komplett abgeschaltet werden. Am längsten allerdings benötigt das DVB-T-Signal, welches gerne in Städten genutzt wird. Wer über DVB-T guckt, der sieht den Ball erst 5,6 Sekunden später als Echtzeit die Torlinie überqueren.

Allgemeingültige Aussagen zu treffen ist jedoch schwer, denn diese Angaben gelten nur für die Programme der ARD und den Anbieter Unitymedia. Aber mal ehrlich: Ist es nicht eh viel schöner, wenn man gemeinsam vor einem Fernseher jubelt?…

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Jeder kennt sie, für viele ist sie Kult und einige sind sicherlich schon mit ihrem Smartphone in der Hand gegen sie gelaufen – Die Litfaßsäule. Das runde, meist mehr als 3 Meter hohe Konstrukt wurde nun am heutigen Tage vor genau 200 Jahren von Ernst Theodor Amandus Litfaß erfunden und aufgestellt.

Litfaß war angeblich über das wilde Plakatieren in Berlin brüskiert, was ihn dazu veranlasste eine Methode zu entwickeln, die dem Werbe-Anarchismus ein Ende setzte. Es entstand eine Anschlagssäule, die zu Ehren seiner Person bis heute seinen Namen trägt.

Doch müsste dieses in die Jahre gekommene Medium in Zeiten der Digitalisierung nicht längst aus dem Stadtbild verschwunden sein? Haben nicht „MegaLight-Poster“ eine viel höhere Reichweite als eine 200 Jahre alte horizontale Röhre?

Das mag zwar stimmen, allerdings ist die Litfaßsäule wohl immer noch die günstigste Variante für kleine Firmen und Veranstaltungen zu werben. Nicht jeder kann sich eine Werbetafel am Times-Sqaure leisten. Außerdem lässt sich die Litfaß-Säule als alter Hase nicht so schnell aus dem Out-of-Home-Business vetreiben und nutzt die digitale Konkurrenz sogar zu ihrem Vorteil aus. Das mag jetzt ganz schön paradox klingen, aber ein 200 Jahre altes Medium, wie die Litfaß-Säule profitiert sogar von der Digitalisierung. Menschen sind durch Smartphones, mobiles Internet und WLAN an jeder Ecke viel mobiler geworden und gehen dementsprechend vermehrt nach draußen, des bedeutet auch, dass die gute alte Litfaß-Säule wieder von viel mehr Menschen gesehen wird. Nicht nur das – sie passt sich sogar an ihre Nachfolger an. Mittlerweile finden sich nämlich auf etlichen Litfaß-Säulen QR-Codes wieder, die mit dem Smartphone eingescannt werden können. Auf diese Weise entkommt sie wohl dem Werbe-Friedhof und mal ehrlich – in unseren Herzen hat sie doch schon lange einen Platz sicher.…

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Dass so manche Firmen der IT- und Elektronikbranche an Gadgets arbeiten, die unser Leben künftig umkrempeln, ist kein Geheimnis mehr – doch was wird uns die Zukunft noch bringen? Ich gebe euch in diesem Beitrag mal einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns in Sachen „virtueller Realität“ noch alles so bevorsteht.

Smartphones waren ja schon für den einen oder anderen schwer zu begreifende Geräte -„Mini-PCs für die Hosentasche? Was soll ich damit?“ – hat sich so manch einer gedacht und geglaubt, sowas würde sich niemals durchsetzen. Heutzutage gehört das Smartphone allerdings zum Alltag dazu, so wie die Enten in den Stadtpark.

Brillen, die einen in eine virtuelle Welt versetzen, wie die „Oculus Rift“, könnten eine blühende Zukunft vor sich haben. Das bestätigt z.B. Goldman Sachs und beziffert den Markt für virtuelle Brillen bis zum Jahr 2025 auf 110 Millarden Dollar. Die „Oculus Rift“, die mittlerweile vom Facebook-Konzern finanziert wird, ist aber nicht das einzige Produkt in dem Segment. HTC hat zum Beispiel aus einer Kooperation mit dem Gaming-Riesen Valve die „Vive“ entwickelt. Sie soll in Sachen Bildqualität mehr bieten können als besagter Konkurrent, allerdings ist sie auch mit 1500 Euro auf keinen Fall ein Schnäppchen. Sonys VR-Modell hingegen schon. Mit um die 400 Euro könnte sie mit einem echten Kampfpreis auf den Markt drängen- Sie hat allerdings den Nachteil, dass sie nur mit der firmeneigenen Playstation-Konsole kompatibel ist.

Eins steht jedenfalls fest- die Zukunft wird virtueller als sich das so mancher von euch erträumen lässt. Das folgende Video gibt euch mal einen ersten Vorgeschmack darauf.

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